Speichersysteme

Eines der Probleme des mit Wasserkraft erzeugten Strom ist, dass er im Rahmen der Eigenverbrauchsregelung dann verbraucht werden muss, wann er erzeugt wird. Speichersysteme können hier Abhilfe schaffen, den erzeugten Strom zwischen zu speichern.

Arten der Stromspeicherung:

a) Anschluss des Batteriesystems an den Wechselstromkreis (AC – Variante) Bei dieser Variante können beliebige Speicherkapazitäten – unabhängig von der installierten PV Anlage installiert werden. Der Strom wird hier wieder in Gleichstrom umgewandelt, bevor er in einer Batterie zwischengespeichert werden kann. Diese Variante kommt meist zum Einsatz, wenn bereits eine PV Anlage installiert ist.

b) Anschluss eines Batteriesystems an den Gleichstromkreis (DC – Variante) In dieser Variante sind alle Komponenten wie Module, Wechselrichter und Speicherkapazität aufeinander abgestimmt und werden in der Regel komplett installiert. Der PV erzeugte Strom wird durch spezielle Wechselrichter durch einen Laderegler in einer Batterie zwischengespeichert. Dies Variante ist nur bei Neuinstallation einer PV Anlage mit Speicher interessant.  

Batteriearten:

Bleibatterien: lang erprobt, Erfahrungen im Bereich zulässige Ladetiefe und Voll-Ladezyklen liegen mittlerweile vor.

Blei-Gel-Batterien bieten hier höhere Sicherheiten, sind aber auch teurer in der Anschaffung.

Lithium Batterien: auch in diesem Bereich sind die Lithiumbatrerien stark im Kommen, da sie bezüglich der Entladetiefe und den Ladezyklen bessere Werte versprechen. Erfahrungen liegen in diesem Bereich noch nicht so lange vor, Probleme können durch Überhitzung bei Überladung entstehen.

Wirtschaftlichkeit

Eine Wirtschaftlichkeit von Speichersystemen ist derzeit kaum gegeben. Es bleibt abzuwarten inwieweit die Anschaffungskosten reduziert werden können oder entsprechende Förderprogramme finanzielle Anreize bieten.