Definition, Technik

Was ist eine Kleinwindkraftanlage?

Derzeit gibt es keine allgemein anerkannte Definition für Kleinwindkraftanlagen, von daher sind hier einige Parameter aufgeführt die Laut europäischer Norm IEC 61400-2 Anlagen mit maximal 200 m² überstrichener Rotorflache,entsprechend ca. 16m Rotordurchmesser.

Je nach Anlagentyp und Windklasse ca. 30 - 70kW Nennleistung  

Laut deutschem Institut für Bautechnik derzeit 40m² überstrichene Rotorflache, entsprechend ca. 7,1m Rotordurchmesser.

Je nach Anlagentyp und Windklasse ca. bis 10 kW Nennleistung

Vor. wird diese Grenze wird jedoch kurzfristig auf die Grenze gemäß europäischer Norm erhöht

Ab 50 m Anlagenhöhe Immissionsrechtliches Genehmigungsverfahren Windkraftanlagen sind primär für die Deckung des Eigenstrombedarfs mit Überschusseinspeisung interessant. Dies betrifft sowohl die Wirtschaftlichkeit als auch die Genehmigung.

Bauarten

Grundsätzlich unterscheiden wir verschiedene Bauarten bei den Windkraftanlagen.

Horizontale Windkraftanlagen

Bei den horizontalen Windkraftanlagen (WA) dreht sich der Rotor um eine horizontale Achsen – wie bei den großen Windkraftanlagen. Sie arbeiten am effektivsten und sind daher am weitesten verbreitet. Horizontale WA benötigen eine aktive Windnachführung entweder durch Windfahnen oder durch einen Elektromotor. Horizontale WA werden mit und ohne Getriebe gebaut. Durch den schnell laufenden Generator sind diese WA etwas lauter.

Vertikale Windkraftanlagen

Vertikale Windkraftanlagen haben einen geringeren Wirkungsgrad, weil sich Teilmassen immer wieder gegen den Wind zurückdrehen müssen. Von daher lohnt sich ein Einsatz wenn überhaupt bei turbulenten Windverhältnissen. Sie haben eine niedrigere Drehzahl und sind dadurch etwas leiser als die horizontalen WA. Sie sind unabhängig von der Windrichtung.